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	<title>Finca Mallorca direkt</title>
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		<title>Reiseziel Mallorca</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:52:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mallorca ist die größte Baleareninsel im westlichen Mittelmeer. Während der nordwestliche Teil der Insel in der Serra de Tramuntana zu Bergwanderungen einlädt, erstreckt sich zum Süden hin eine hügelige Gartenlandschaft. Das Bild Mallorcas ist vielfach von Klischees geprägt. Aber wer die Baleareninsel nur auf „Ballermann“ reduziert“, unterschlägt die vielfältigen Sehenswürdigkeiten der 3.660 Quadratkilometer großen Insel. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mallorca ist die größte Baleareninsel im westlichen Mittelmeer. Während der nordwestliche Teil der Insel in der <a title="Serra de Tramuntana – das Paradies für Wanderer" href="http://www.finca-mallorca-direkt.de/serra-de-tramuntana-das-paradies-fur-wanderer/">Serra de Tramuntana</a> zu Bergwanderungen einlädt, erstreckt sich zum Süden hin eine hügelige Gartenlandschaft. Das Bild Mallorcas ist vielfach von Klischees geprägt. Aber wer die Baleareninsel nur auf „Ballermann“ reduziert“, unterschlägt die vielfältigen Sehenswürdigkeiten der 3.660 Quadratkilometer großen Insel.</p>
<p>Naturdenkmäler und historische Gebäude, Nationalparks und Naturreservate sind in die wunderschöne Landschaft eingebettet und laden zum ausgiebigen Verweilen ein. Das gilt auch für die historischen Altstädte, die es mit ihren engen Gassen noch zahlreich zu bewundern gibt. Kulturbeflissene Gäste haben die Gelegenheit, Museen, Klöster, Kirchen und historische Festungen zu besichtigen.</p>
<p>Wer Strandurlaub vorzieht und sich in der Sonne aalen möchte, kann auf Mallorca zwischen mehr als 180 Sandstränden auswählen, die insgesamt eine Länge von etwa 50 Kilometer haben. Freunde des Wassersports kommen voll auf ihre Kosten und finden rund um die Balearen das sauberste Wasser im Mittelmeerraum. Insgesamt gilt Mallorca in Sachen Umweltschutz als Vorreiter in der Region. Seit 1998 dürfen zum Beispiel nur noch neue Hotels gebaut werden, wenn dafür ausgediente Herbergen geschlossen oder abgerissen werden. Gleichzeitig sind die Bauherren verpflichtet, pro neuem Gästezimmer eine Grünfläche in der Größe von 60 Quadratmeter anzulegen.</p>
<p>In den vergangenen Jahrhunderten mussten die Inselbewohner unterschiedliche Besatzer aushalten. Römer, Araber und Vandalen hatten die Insel erobert. Statt mit Hass zu reagieren, versuchten es die Einheimischen mit Toleranz und Integration. Diese Mentalität ist bis heute erhalten geblieben und macht auch deshalb Mallorca zu einem beliebten Ziel für Aussteiger, Künstler und Touristen. Die Eigenart der Insel hat sich trotzdem nicht verändert. Wer den Trubel liebt, findet in den Touristenzentren Tag und Nacht die entsprechende Unterhaltung. Genauso lässt sich in der bunten Vielfalt der Natur Einsamkeit genießen. Die Infrastruktur ist auf Mallorca vorbildlich. Ein gut ausgebautes Straßennetz führt zu allen Punkten der Insel, deren Charme sich noch niemand entziehen konnte, der sie einmal betreten hat.</p>
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		<title>Palma – die Siegespalme der Insel</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 08:13:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Palma de Mallorca ist die Hauptstadt der Insel mit Sitz der Regierung der Balearen. Ursprünglich war Palma eine von den Römern gegründete Siedlung, die den Namen Palmeria (Siegespalme) trug. Im 10. Jahrhundert änderten die Araber den Namen in Medina Mayurka. Heute ist Palma die wirtschaftlich und kulturell wichtigste Stadt der Insel und hat über 350.000 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Palma de Mallorca ist die Hauptstadt der Insel mit Sitz der Regierung der Balearen. Ursprünglich war Palma eine von den Römern gegründete Siedlung, die den Namen Palmeria (Siegespalme) trug. Im 10. Jahrhundert änderten die Araber den Namen in Medina Mayurka. Heute ist Palma die wirtschaftlich und kulturell wichtigste Stadt der Insel und hat über 350.000 Einwohner. Rund 250 Hotels können 50.000 Gäste beherbergen. Die Inselmetropole hat eine bewegte Geschichte. Der Hafen von Palma war im Mittelalter ein bedeutender Umschlagplatz für Waren aller Art. Seekarten aus Palma wurden auf der ganzen Welt wegen ihrer Genauigkeit geschätzt. In der Altstadt findet der Besucher zahlreiche Denkmäler, die zum Weltkulturerbe zählen. Im Gewirr der Gassen gibt es Jugendstilhäuser und Stadtpaläste zu entdecken. Viele der Bauwerke sind sorgfältig renoviert worden. Um sie zu bewundern, lohnt besonders ein Abstecher in die Via Veri und zur Passeig de Born, Palmas Prachtmeile, wo zahlreiche Galerien und noble Geschäfte angesiedelt sind.</p>
<p>Nachtschwärmer finden sich im Carrer Apuntadores heimisch. Eine Vielzahl von Bars und Restaurants, die höchsten Ansprüchen genügen, stellen die Gäste zufrieden. Empfehlenswert ist auch ein Bummel entlang der Bucht von Palma, wo der Flaneur auf den Real Club Nautico stößt. Wie überall auf Mallorca, gibt es auch in Palma kirchliche Bauwerke zu bewundern. Wer die „schönste Kathedrale“ in einem besonders schönen Licht sehen will, der sollte den Vormittag nutzen. Der Bau von La Seu begann 1229, geweiht wurde die Kathedrale 1587, aber erst 1904 erfolgte die Fertigstellung. Gegenüber von La Seu steht der Königspalast Almudaina, der während der Anwesenheit der Araber von deren Wesire bewohnt wurde. In späterer Zeit wurden an dem Palast viele Veränderungen vorgenommen. Heute teilen sich der spanische König und das Militär den Palast, der auch zum Teil besichtigt werden kann.</p>
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		<title>Cap Formentor – wo die Winde sich treffen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:05:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sie werden Tramuntana, Llevant, Migjorn und Ponenet genannt und sind die Winde, die sich am Cap Formentor treffen. Gleichzeitig bezeichnen die Namen auch Landschaften und Gebirge auf Mallorca. Dazu gesellen sich noch verschiedene Vettern, die gemeinsam das ganze Jahr über mehr oder weniger stark am Cap wehen. Das Cap Formentor ist eine einzigartige Steilküste auf [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden Tramuntana, Llevant, Migjorn und Ponenet genannt und sind die Winde, die sich am Cap Formentor treffen. Gleichzeitig bezeichnen die Namen auch Landschaften und Gebirge auf Mallorca. Dazu gesellen sich noch verschiedene Vettern, die gemeinsam das ganze Jahr über mehr oder weniger stark am Cap wehen. Das Cap Formentor ist eine einzigartige Steilküste auf der Halbinsel Formentor und bildet deren östliches Ende. Der höchste Punkt ist Fumart mit 384 Meter über N.N. Der Weg zum Cap Formentor führt über eine historische und kurvenreiche Straße, die 1932 von dem italienischen Ingenieur Antonio Paretti erbaut wurde. Die Serpentinenstraße, die 13,5 Kilometer lang ist, gilt als Meisterwerk des Straßenbaus.</p>
<p>Einst gehörte die Halbinsel einem Dichter. Nach dem Tod von Miquel i Llobera wurde das Land in Parzellen aufgeteilt und verkauft. Einer der neuen Besitzer war der Argentinier Adan Diehl, der 1928 mit dem Bau eines Hotels den Grundstein für den Tourismus legte. Die Steilküste verfügt über zahlreiche Aussichtspunkte, die dem Besucher atemberaubende Ausblicke bieten. Hervorzuheben ist der Mirador del Mal Pas. Von hier wandert der Blick von Osten auf Menorca bis zum südlichen Sandstrand von <a title="Alcùdia – eine Stadt mit römischen und arabischen Wurzeln" href="http://www.finca-mallorca-direkt.de/alcudia-eine-stadt-mit-romischen-und-arabischen-wurzeln/">Alcúdia</a>.</p>
<p>Das ewige Wirken von Wind und Wasser hat den Felsen bizarre Formen gegeben. Zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten auf Cap Formentor gehört der Leuchtturm, der 1882 auf den Felsen errichtet wurde. Um ihn herum wachsen seltene Pflanzen. Im Südosten des Caps kann der Besucher sich in eine Höhle begeben, die eine Öffnung zum Meer hat. Die von Wind und Wasser geformte Höhle liegt acht Meter über dem Meeresspiegel und verfügt über zwei Eingänge. Sie ist 90 Meter lang und acht Meter hoch und eine Fundstätte der prähistorischen Talayot-Kultur, die vom 13. bis 2. Jahrhundert v. Chr. das Leben auf Mallorca prägte.</p>
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		<title>Serra de Tramuntana – das Paradies für Wanderer</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:00:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Fernab der touristischen Anziehungspunkte liegt im Nordwesten von Mallorca eine Region, die besonders das Ziel von Individualisten ist. Wer im Einklang mit der Schönheit der Natur Erholung sucht, der wird von der Serra Tramuntana begeistert sein. Das Tramuntana-Gebirge gleicht einer gewaltigen Mauer, die sich entlang der nordwestlichen Küste über 90 Kilometer erstreckt. Das Felsmassiv ragt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fernab der touristischen Anziehungspunkte liegt im Nordwesten von Mallorca eine Region, die besonders das Ziel von Individualisten ist. Wer im Einklang mit der Schönheit der Natur Erholung sucht, der wird von der Serra Tramuntana begeistert sein. Das Tramuntana-Gebirge gleicht einer gewaltigen Mauer, die sich entlang der nordwestlichen Küste über 90 Kilometer erstreckt. Das Felsmassiv ragt zwischen der Insel Sa Dragonera und dem Cap de Formentor bis zu tausend Meter aus dem Meer. Wanderfreude dürfen sich hier wie im Paradies fühlen.</p>
<p>Der Nordwesten Mallorcas ist dünn besiedelt. In der gesamten Region wohnen knapp 30.000 Menschen. Es sind überwiegend Tagesgäste, die besonders in den Sommermonaten den Landstrich besuchen. Sandstrände sind in Tramuntana eine Rarität. Meist führen nur steinige Einstiege ins Wasser. Dafür punktet die Gegend mit anderen Vorzügen. Die Besucher können durch die Steineichen- und Aleppokiefernwälder wandern, die hier noch reichlich wachsen.</p>
<p>Das Klima in der Serra de Tramuntana unterscheidet sich vom Rest der Baleareninsel. Auf den Gipfeln der Berge liegt gelegentlich Schnee. Der Bergzug schützt vor dem eisigen Nordwind Tramuntana, der vom Festland herüberweht und nach dem die Gegend benannt worden ist. Im Windschatten des Tramuntana regnet es häufiger als anderorts auf Mallorca.</p>
<p>Das Städtchen Sóller mit seinem Hafen Port de Sóller ist der Anlaufpunkt für zahlreiche Wandertouristen. Von hier aus starten die Wandertouren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die bis zur Durchquerung der Schlucht von Torrent de Pareis reichen können. Wer die Schlucht durchquert hat, erreicht am Ende die Bucht Sa Calobra, die mit Recht als landschaftliches Prunkstück bezeichnet wird. Kunstliebhaber können im Künstlerdorf Deià Anregungen sammeln.</p>
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		<title>Alcùdia – eine Stadt mit römischen und arabischen Wurzeln</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 12:21:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Kleinstadt Alcùdia zählt zu den ältesten Städten auf Mallorca. Der Name leitet sich vom arabischen „Al-Qudya“ ab und lässt sich mit „der Hügel“ übersetzen. Vor der Stadtgründung durch die Araber waren 70 v. Chr. die Römer auf Mallorca. Die Überreste der römischen Siedlung „Pollentia“ sind noch heute am Stadtrand von Alcùdia zu besichtigen. Zeugnisse [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kleinstadt Alcùdia zählt zu den ältesten Städten auf Mallorca. Der Name leitet sich vom arabischen „Al-Qudya“ ab und lässt sich mit „der Hügel“ übersetzen. Vor der Stadtgründung durch die Araber waren 70 v. Chr. die Römer auf Mallorca. Die Überreste der römischen Siedlung „Pollentia“ sind noch heute am Stadtrand von Alcùdia zu besichtigen. Zeugnisse der arabischen Herrschaft sind verschiedene Bauwerke, die noch erstaunlich gut erhalten sind. Auch die ehemalige Stadtmauer wurde von den Arabern erbaut.</p>
<p>Alcùdia hat, mit den Eingemeindungen, rund 20.000 Einwohner und liegt an der Nordostküste der Insel und 54 Kilometer von der Hauptstadt Palma entfernt. Das subtropische Klima sorgt für eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 16,8 ˚C. Im Sommer sind mit angenehmen 23,5 ˚C zu rechnen, die im August 25,7 ˚C erreichen können. Die Berge der Serra de Tramuntana schützen Stadt und Umgebung vor West- und Nordwinden. Das gilt auch für Regenwolken, die meist an den Felsen der Serra de Tramuntana hängenbleiben. Deshalb sind in Alcùdia nur wenige Regentage zu erwarten. Der mittlere Wert beträgt 82 Tage, wobei die Sommermonate praktisch regenfrei sind.</p>
<p>Zu Alcùdia gehört auch der romantische Hafen Port de Alcùdia, der südlich der Stadt gelegen ist und einen herausragenden Anziehungspunkt auf Touristen ausübt. Der Hafen grenzt an die Bucht von Alcùdia. Die feinsandigen Strände sind für Erwachsene und Kinder ideal zum Erholen und Spielen. Neben dem Stranderlebnis laden Kirchen und Museen zu Besichtigungen ein. Ein Bummel durch die engen Gassen von Alcùdia ist ebenfalls eine willkommene Abwechslung. An jedem Dienstag und Sonntag ist Markttag, an dem die Altstadtstraßen zusätzlich belebt sind. Unterkünfte gibt es in und um Alcùdia reichlich. Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten runden das Angebot ab.</p>
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		<title>Sóller – klein und süß wie seine Orangen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 20:43:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rund 12.000 Menschen leben in der Stadt Sóller, die 30 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Palma in der Serra de Tramuntana gelegen ist. Die Kleinstadt im Nordwesten der Insel ist für seine kleinen und besonders schmackhaften Orangen bekannt. Für die Besucher ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen in die Umgebung. Aber auch die Stadt selbst ist [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 12.000 Menschen leben in der Stadt Sóller, die 30 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Palma in der Serra de Tramuntana gelegen ist. Die Kleinstadt im Nordwesten der Insel ist für seine kleinen und besonders schmackhaften Orangen bekannt. Für die Besucher ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen in die Umgebung. Aber auch die Stadt selbst ist ein Schmuckstück, das zu jeder Jahreszeit glänzt. Die Altstadt wurde in der Vergangenheit von größeren Zerstörungen verschont. Es lohnt sich ein Rundgang durch die engen Gassen. Viele kleine Läden animieren zum Einkaufen. Cafés laden zum Verweilen ein. Zentraler Platz von Sóller ist der Platz der Verfassung mit der Kirche St. Bartomeu, die hier seit über 800 Jahren steht.</p>
<p>Mitten im Zentrum der Stadt befindet sich seit 1912 der Bahnhof. Vorher war es für die Einwohner sehr beschwerlich, das nur 30 Kilometer entfernte Palma de Mallorca zu erreichen. Zu Fuß oder mit einem Esel mussten die Berge überwunden werden. Erst der Bau einer Bahnlinie schaffte Abhilfe. Noch heute ist der historische „Rote Blitz“ in Betrieb und befördert die Fahrgäste sicher in die Hauptstadt und wieder zurück.</p>
<p>Etwa 4 Kilometer entfernt befindet sich der Hafen von Sóller. Das einstige Fischerdorf hat sich mittlerweile zu einem respektablen Touristenort entwickelt und beherbergt mit dem Meeresmuseum ein besonderes Kleinod, das die Verbundenheit mit der See dokumentiert. Von Sóller aus ist der Hafen bequem mit der Straßenbahn zu erreichen. In Sóller selbst zählt unter anderem der Botanische Garten zu den sehenswerten Einrichtungen. Ein anderes Museum – das Casa del Cultura – präsentiert die Kultur der Region im Wandel der Zeiten.</p>
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		<title>Die Mandelblüte läutet den Frühling ein</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:51:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Mandelblüte auf Mallorca ist ein Erlebnis der besonderen Art. Die prächtigen Blüten erfreuen das Auge des Betrachters und kündigen den Frühling an. In der Regel ist das Naturschauspiel in der Zeit von Februar bis März zu erleben. Ist ein milder Winter vorausgegangen, entstehen die blühenden Landschaften bereits im Januar. Plötzlich scheint auf Mallorca alles [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mandelblüte auf Mallorca ist ein Erlebnis der besonderen Art. Die prächtigen Blüten erfreuen das Auge des Betrachters und kündigen den Frühling an. In der Regel ist das Naturschauspiel in der Zeit von Februar bis März zu erleben. Ist ein milder Winter vorausgegangen, entstehen die blühenden Landschaften bereits im Januar. Plötzlich scheint auf Mallorca alles weiß und rosarot, wenn etwa acht Millionen Mandelbäume sich von ihrer schönsten Seite zeigen.</p>
<p>Längst erfreuen sich auch zahlreiche Urlauber an dem Angebot der Natur. Bei milden 18 ˚C bietet Mallorca den idealen Einstieg in den Frühling. Die farbenprächtigen Blüten versprühen einen betörenden Duft. Die meisten Mandelbäume wachsen im Süden, Südosten und der Mitte von Mallorca. Sie stehen entweder in der freien Landschaft oder werden auf Plantagen gehegt und gepflegt. Dass es dieses Blütenwunder überhaupt auf der Insel gibt, ist einem Schädling zu verdanken. Die Reblaus vernichtete einst den Weinbau auf Mallorca. Notgedrungen stellten die Bauern auf den Anbau von Mandelbäumen um. Deren Existenz auf der Insel geht wiederum auf die Mauren zurück, die im Jahr 903 die ersten Bäume pflanzten.</p>
<p>Heute sind es überwiegend kleinere Betriebe, die den Mandelanbau betreiben. Hier wird noch überwiegend mit den Händen gearbeitet, während die kalifornische Konkurrenz die Mandeln maschinell erntet und verarbeitet. Aber wegen ihres besonderen Geschmacks gibt es trotzdem einen Markt für Mandeln von der Baleareninsel. In der mallorquinischen Küche werden sie traditionell für Gebäckspezialitäten und für deftige Gerichte verwendet. Spanferkel werden zum Beispiel gerne mit Mandeln gefüllt. Wer beim Anblick der Mandelblüten auf den Geschmack gekommen ist, hat bestimmt Gelegenheit, von den verschiedenen Mandelgerichten zu kosten.</p>
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